Merkblatt – Herstellung und Verwendung von BSH aus Lärche
Lärchenholz hat die höchste Rohdichte der in Deutschland für die Herstellung von Brettschichtholz (BS-Holz) üblichen Nadelholzarten. Gerade für Projekte im Außenbereich ist Lärchenholz ggü. BSH aus Fichte interessant.
Die Studiengemeinschaft Holzleimbau e. V. hat das Merkblatt zur Herstellung und Verwendung von Brettschichtholz aus Lärche aktualisiert. Die überarbeitete Fassung beschäftigt sich mit Besonderheiten der Herstellung und Verwendung von Lärchen-Brettschichtholz (BSH) und berücksichtigt dabei holzartenspezifische Eigenschaften der Lärche.
Das Merkblatt behandelt unter anderem Trocknung des Holzes, Keilzinkung und Hobeln der Lamellen sowie Flächenverklebung. Im Mittelpunkt stehen dabei Besonderheiten, die sich aus holzartspezifischen Eigenschaften der Lärche für die Herstellung von Brettschichtholz ergeben. So werden beispielsweise Hinweise zu den erforderlichen Bedingungen bei der Verklebung gegeben.
Auch für die Verwendung werden besondere Eigenschaften der Holzart aufgegriffen. Dazu zählen insbesondere eine höhere natürliche Dauerhaftigkeit von Lärchenholz und stärkere Rissbildung bei häufigen Feuchtewechseln.
Das Merkblatt gibt Hinweise zum konstruktiven Holzschutz und behandelt weitere Aspekte wie Beschichtung, Verfärbung, Korrosion sowie geeignete Lamellendicke.
Aufbau des Merkblatts
Herstellung
- Trocknung des Holzes
- Keilzinkung der Bretter zu Lamellen
- Hobelung der Lamellen
- Klebstoffe
- Klebstoffauftrag
- Verklebung der Lamellen
- Klima bei der Verklebung
Verwendung
- Allgemeines
- Beschichtung von Lärchenholz
- Natürliche Dauerhaftigkeit
- Klebstoffe
- Verfügbare Festigkeitsklassen
- Verfärbung/Korrosion
- Dicke der Lamellen

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