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Eiche: Ein- und Ausfuhren von Rundholz und Schnittholz

23.06.2026rss_feed

Eiche: Ein- und Ausfuhren von Rundholz und Schnittholz

Die Exporte von Eichenrundholz aus Deutschland sind im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum weitestgehend stabil geblieben.


In den ersten drei Monaten des Jahres wurden insgesamt ca. 55.000 Fm Eichenrundholz exportiert; das bedeutet eine marginale Veränderung von -1%. Der wichtigste Abnehmer war China, gefolgt von Vietnam, Dänemark und Polen:

China: 36.000 Fm (-7%)
Vietnam: 5.000 Fm (+546%)
Dänemark: 3.000 Fm (+125%)
Polen: 2.000 Fm (+156%)
Österreich: 2.000 Fm (+7%)
Niederlande: 2.000 Fm (+66%)
Frankreich: 1.000 Fm (-60%)
Belgien: 1.000 Fm (-82%)
Thailand: 1.000 Fm (+70%)

Die Einfuhren verringerten sich im selben Zeitraum um 15% auf 8.000 Fm. Wichtigster Lieferant war Frankreich mit 2.000 Fm (+15%), gefolgt von Kroatien (2.000 Fm, +45%) und Österreich (1.000 Fm, +12%). Unter anderem für den Rückgang verantwortlich waren die rückläufigen Lieferungen aus Polen (600 Fm, -42%) und Tschechien (300 Fm, -76 %).


Beim Schnittholz sind die Ausfuhren deutlich stärker zurückgegangen als beim Rundholz. Von Januar bis März 2026 wurden mit 15.000 m³ ca. 19% weniger ausgeführt als im ersten Quartal 2025. Die Niederlande blieben die Hauptabnehmer:

Niederlande: 3.000 m³ (+8%)
Indien: 1.000 m³ (+26%)
Dänemark: 1.000 m³ (-42%)
Polen: 1.000 m³ (-31%)
Schweiz: 1.000 m³ (+9%)

Die Schnittholzimporte sind um 2% auf 13.000 m³ gesunken. Dabei kamen die größten Mengen aus Frankreich:

Frankreich: 3.000 m³ (+25%)
USA: 2.000 m³ (+18%)
Österreich: 2.000 m³ (-13%)
Kroatien: 2.000 m³ (-3%)
Bosnien-Herzegowina: 1.000 m³ (+25%)

(Quellen: Statistisches Bundesamt, Holzmarktinfo)

(js)


Foto © Fotolia.com

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